Wand-Klimmzugstange
Zehn Schritte. Vorher zwei Minuten Wand-Check. Zu zweit geht es leichter.
Online-Fassung, Stand 31.10.2026. Sie ergänzt die gedruckte Anleitung im Karton. Weicht sie ab, gilt die strengere Angabe.
KS1 · Stahl · Ø 32 mm · 100 cmFarben · Mattweiß · Mattschwarz
KI-generiertProdukt 3D0 von 10
Erst die Wand.
Klopfen, schauen – und im Zweifel einen Fachbetrieb fragen, bevor du bohrst.
- geeignet: Beton, Vollziegel, Kalksandstein
- nur mit Fachbetrieb: Lochziegel, Porenbeton: Fachbetrieb
- nicht geeignet: Gipskarton: nicht
Wand-Check ansehen
KI-generiertKlopfen
Klopf mit dem Knöchel dort, wo die Stange hin soll, und an anderen Wänden.
- geeignet: Dumpf und fest: massiv
- nur mit Fachbetrieb: Hell und hohl: Vorsicht
Über Durchgängen klingt es oft hohler.
Erfahrung
Schon mal in diese Wand gebohrt, für ein Regal oder eine Lampe? Wie es ging, sagt viel über die Wand.
Wandtyp
Geeignet sind Beton, Vollziegel und Kalksandstein.
- geeignet: Betonhält am besten · Bohrhammer
KI-generiert - geeignet: Vollziegelgeeignet
KI-generiert - geeignet: Kalksandsteingeeignet
KI-generiert - nur mit Fachbetrieb: Lochziegelnur Fachbetrieb, Injektionsmörtel
KI-generiert - nur mit Fachbetrieb: Porenbetonnur Fachbetrieb, Injektionsmörtel
KI-generiert - nicht geeignet: Gipskartonkeine Montage
KI-generiert
Im Zweifel
Unsicher? Dann lass die Wand von einem Fachbetrieb prüfen, bevor du bohrst. Der Wand-Check ersetzt keine fachliche Prüfung.
Zehn Schritte.
Tippe einen Schritt ab, wenn er erledigt ist.
01Teile prüfen
Alles auslegen und mit der Liste vergleichen.
Teile und Werkzeug

Im Karton
Modell KS1AStange Stahl, Ø 32 × 1000 mm, einteilig1×BDübel 10 × 504×CSchraube 7 × 70 · SW 13/TX404×DNylon-Hex-Kappe (rund)4×Werkzeug
- Schlagbohrmaschine, bei Stahlbeton Bohrhammer
- Steinbohrer Ø 10 mm
- Wasserwaage
- Bleistift, Maßband
- Leitungssucher
- Staubsauger
- Klebeband
- Ratschenschraubendreher mit TX40-Bit
- Kein Akkuschrauber, Bohrschrauber, Schlagschrauber, keine Knarre mit Nuss oder Verlängerung
KI-generiertProdukt 3D02Position anzeichnen
Zu zweit die Stange als Schablone anhalten, waagerecht ausrichten, durch die Löcher anzeichnen. Die Wandplatten liegen vollflächig auf tragfähigem Mauerwerk, nie auf Türbekleidung oder Zarge; über Türen den Sturz prüfen.
Decke ≥ 30 cm
KI-generiert03Leitungen prüfen
Rund um jede Markierung mit dem Leitungssucher prüfen. Leitung gefunden: Position versetzen.
Mehr erfahren
Über Türen und 15–45 cm unter der Decke verlaufen oft Leitungen. Darum vor dem Bohren immer messen, auch wenn das Gebäude älter ist.
KI-generiert04Anbohren, prüfen
Erstes Loch 2 cm anbohren. Bohrmehl und Widerstand zeigen die Wand.
Beim Bohren Schutzbrille tragen.
Bohrmehl deuten
Bohrmehl, Widerstand Wand grau, fest geeignet: Beton. Kaum Vorankommen: Stahlbeton, Bohrhammer nehmen rot, gleichmäßig geeignet: Vollziegel rot, bricht immer wieder durch nur mit Fachbetrieb: Lochziegel: nur Fachbetrieb weiß, gleichmäßig fest geeignet: Kalksandstein weiß, sehr leicht, grob nur mit Fachbetrieb: Porenbeton: nur Fachbetrieb weiß, dann plötzlich hohl nicht geeignet: Gipskarton oder Hohlraum: nicht montieren Metall nicht geeignet: Stopp, Position versetzen - KI-generiert05
Bohren
Vier Löcher bohren, Tiefe mit Klebeband am Bohrer markieren.
Ø 10 mm · 7 cm tief
KI-generiert06Dübel setzen
Bohrloch aussaugen, Dübel B bündig einsetzen.
- KI-generiert07
Anschrauben
Schrauben C mit dem Ratschenschraubendreher eindrehen.
Ratschenschraubendreher TX40Nur von Hand. Kein Akkuschrauber.
KI-generiertProdukt 3D08Über Kreuz anziehen
Über Kreuz anziehen, zum Schluss beidhändig, bis die Platte satt anliegt.
Reihenfolge 1 · 2 · 3 · 4 · max. 15 Nm- KI-generiert09
Kappen aufstecken
Kappen D auf die Schrauben drücken.
KI-generiert10Belasten, prüfen
Erst stufenweise mit dem Körpergewicht belasten, dann trainieren. Nach vier Wochen alle Schrauben prüfen.
nach 4 Wochen · dann monatlich
Fertig.
- Vor jeder Nutzung: Sitz der Schrauben prüfen, Sichtprüfung.
- Nach vier Wochen, dann einmal im Monat: alle Schrauben von Hand nachziehen, max. 15 Nm.
- Auszug: Stange abnehmen, Bohrlöcher fachgerecht verschließen. Dübel nicht wiederverwenden.
Fragen zur Montage?
Wir helfen dir gern. Schreib an [email protected].
Sicherheit.
Vor der ersten Nutzung lesen und für den weiteren Gebrauch aufbewahren.
Das Wichtigste
- 08Max. Nutzergewicht 130 kg — gilt auch bei Nutzung mit Zubehör.
- 03Immer nur eine Person gleichzeitig. Geeignet für Schlingentrainer, Gymnastikringe und ähnliches Zubehör.
- 04Kein Spielgerät — Kinder nur unter Aufsicht Erwachsener.
Alle 14 Sicherheitshinweise
- 01Vor jeder Nutzung alle Schraubverbindungen auf festen Sitz prüfen. Nicht ruckartig oder mit Schwung belasten.
- 02Schrauben nur von Hand anziehen, maximal 15 Nm Anzugsdrehmoment — kein Elektro- oder Schlagwerkzeug.
- 03Immer nur eine Person gleichzeitig. Geeignet für Schlingentrainer, Gymnastikringe und ähnliches Zubehör.
- 04Kein Spielgerät — Kinder nur unter Aufsicht Erwachsener.
- 05Nur an tragfähigem Mauerwerk montieren: Beton, Vollziegel, Kalksandstein.
- 06Lochziegel/Porenbeton: nur mit Injektionsmörtel durch einen Fachbetrieb.
- 07Bei sichtbaren Schäden nicht verwenden. Anleitung aufbewahren.
- 08Max. Nutzergewicht 130 kg — gilt auch bei Nutzung mit Zubehör.
- 09Nur für den Innenbereich. Trocken halten und vor Feuchtigkeit schützen.
- 10Verpackung, Folienbeutel und Kleinteile wie Schrauben, Dübel und Kappen von Kindern, Babys und Haustieren fernhalten — Erstickungs- und Verschluckungsgefahr.
- 11Vor dem ersten Training ärztlich abklären lassen, wenn gesundheitliche Einschränkungen bestehen — insbesondere bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Gelenk- oder Wirbelsäulenproblemen, nach Verletzungen oder Operationen, in der Schwangerschaft oder nach längerer Trainingspause.
- 12Training sofort abbrechen bei Schmerz oder Enge in der Brust, Atemnot, Schwindel, Übelkeit, Herzstolpern, kaltem Schweiß, Sehstörungen oder plötzlichem Gelenk- oder Muskelschmerz. Beschwerden ärztlich abklären; bei Brustschmerz oder Atemnot den Notruf 112 wählen.
- 13Unsachgemäßes oder übermäßiges Training kann zu Gesundheitsschäden führen.
- 14Das Gerät nicht verändern, nicht kürzen, nicht nachbohren und keine fremden Anbauteile anbringen.
Verwendung und Pflege.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Wofür das Gerät gebaut ist
Die TRÆN Wand-Klimmzugstange (KS1) ist für Kraft- und Ausdauertraining mit dem eigenen Körpergewicht im privaten Bereich konzipiert. Sie dient Übungen zur Stärkung der Rücken-, Schulter-, Arm- und Rumpfmuskulatur. Jede andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Nur privat, nicht gewerblich
Das Gerät ist ausschließlich für den häuslichen, nicht-gewerblichen Gebrauch bestimmt. Es ist nicht für Fitnessstudios, Vereine, Hotels, Schulen, Firmenräume oder andere öffentlich zugängliche Aufstellorte geeignet und nicht für den Einsatz in medizinischen Einrichtungen, in der Rehabilitation oder in therapeutischen Anwendungen.
Verwendungsklasse H (EN ISO 20957-1:2024)
EN ISO 20957-1 teilt stationäre Trainingsgeräte in Verwendungsklassen ein. Dieses Gerät ist der Verwendungsklasse H zugeordnet: H steht für den häuslichen Gebrauch (Home). Geräte der Klasse H sind für die Nutzung im privaten Haushalt ausgelegt — nicht für den Studio- oder Institutionsbetrieb, für den die Norm strengere Klassen vorsieht. Wer ein Klasse-H-Gerät gewerblich oder öffentlich zugänglich aufstellt, nutzt es außerhalb seiner Auslegung.
Nur für Innenräume
Der Anwendungsbereich ist auf Innenräume beschränkt. Montiere und nutze das Gerät nur in trockenen, frostfreien Räumen. Nicht im Freien, nicht auf Balkon oder Terrasse, nicht in Feucht- und Nassräumen wie Bad, Sauna, Schwimmbad oder Waschküche. Feuchtigkeit schwächt Holz, Beschichtung und Verankerung.
Eine Person, 130 kg
Das Gerät ist für die Benutzung durch eine Person ausgelegt. Das maximale Nutzergewicht beträgt 130 kg — einschließlich Kleidung, Schuhen, Zusatzgewicht und Zubehör. Nie zu zweit benutzen.
Zubehör
Schlingentrainer, Gymnastikringe und ähnliches Zubehör dürfen angehängt werden, solange das maximale Nutzergewicht einschließlich Zubehör und Zusatzgewicht nicht überschritten wird. Zubehör mittig und symmetrisch an die Stange hängen, nie an den Halterungen oder am Wandanschluss.
Weitergabe von Warnungen und Anweisungen
Wer das Gerät besitzt, ist dafür verantwortlich, dass jeder, der es benutzt, die Sicherheitsregeln kennt.
- Der Besitzer muss sicherstellen, dass alle Warnungen und Anweisungen dieser Anleitung jeder Person übermittelt werden, die das Gerät benutzt — auch Familienmitgliedern, Mitbewohnern und Gästen.
- Weise vor der ersten Nutzung ausdrücklich hin auf: maximales Nutzergewicht 130 kg, nur eine Person gleichzeitig, kontrollierte Bewegungen ohne Schwung, kein Abspringen, Sichtprüfung vor jeder Nutzung.
- Bewahre diese Anleitung zugänglich auf. Gibst du das Gerät weiter oder verkaufst du es, gib die vollständige Anleitung mit — gedruckt oder als Link auf diese Seite.
- Kinder und Jugendliche dürfen das Gerät nur unter Aufsicht Erwachsener benutzen. Halte unbeaufsichtigte Kinder vom Gerät fern: Es ist kein Spielgerät und kein Klettergerüst.
Platzbedarf: Übungsbereich und Freibereich
Um das Gerät herum müssen zwei Flächen frei bleiben — der Übungsbereich und der ihn umschließende Freibereich. Die Grafik zeigt beide Flächen von oben und von der Seite.
Übungsbereich
Der Übungsbereich ist die Fläche, die das montierte Gerät belegt, zuzüglich der Fläche, die dein Körper beim Training überstreicht: der Boden unter der Stange samt gestreckten Beinen und der leichten Pendelbewegung im Hang.
Freibereich
Der Freibereich umschließt den Übungsbereich und muss frei von Hindernissen sein: keine Möbel, Regale, Lampen, Heizkörper, Glasflächen, keine Türen im Schwenkbereich, keine herumliegenden Gegenstände, Hanteln oder Kabel.
- Der Freibereich muss in der Richtung, aus der der Zugang zum Trainingsgerät erfolgt, mindestens 0,6 m größer sein als der Übungsbereich.
- Der Freibereich muss den Bereich für den Notfall-Abstieg einschließen — also die Fläche, auf der du landest oder ausweichst, wenn du die Übung abbrechen musst.
- In direkter Nachbarschaft zueinander aufgestellte Trainingsgeräte dürfen sich einen gemeinsamen Freibereich teilen.
- Zugangsrichtung ist die Seite, von der du unter die Stange trittst. Der Boden unter der Stange gehört vollständig zum Freibereich — dort landest du beim Absteigen.
- Über Kopf muss am obersten Punkt der Bewegung Platz für den Kopf bleiben. Halte den in der Montage genannten Abstand ein (mindestens 30 cm zur Decke).
- Prüfe den Freibereich auch nach oben und zur Seite: Lampen, Hängeschränke, Regale, Türblätter im Schwenkbereich und Glasflächen müssen außerhalb liegen.
- Der Boden im Freibereich muss eben und rutschfest sein. Eine Trainingsmatte ist sinnvoll, darf aber nicht verrutschen und keine Falten werfen.
Übungen und richtige Position
Das sind die wesentlichen Übungsarten, für die dieses Gerät ausgelegt ist. Trainiere in dem hier beschriebenen Bewegungsumfang und in der beschriebenen Position.
Unsachgemäßes oder übermäßiges Training kann zu Gesundheitsschäden führen.
Für alle Übungen
- Wärme dich vor jeder Einheit 5–10 Minuten auf — Kreislauf, Schultern, Handgelenke.
- Bewege dich langsam und kontrolliert. Kein Schwung, kein Ruck, kein Abspringen.
- Atme gleichmäßig weiter; halte die Luft nicht an.
- Brich die Übung ab, sobald die Technik nachlässt — nicht bis zum völligen Versagen trainieren.
- Steigere Umfang und Schwierigkeit schrittweise und plane Erholungstage ein.
- Trainiere in Sportkleidung. Ringe, Uhren und Armbänder ablegen; nicht mit nassen, eingecremten oder öligen Händen greifen.
Klimmzug
- Griff: Obergriff (Handrücken zeigt zu dir), etwa schulterbreit bis eine Handbreit weiter. Daumen um die Stange schließen.
- Ausgangsposition: frei hängen, Arme gestreckt. Schulterblätter aktiv nach unten und hinten ziehen — nicht passiv in den Schultern hängen.
- Rumpf und Gesäß anspannen, Beine gestreckt oder angewinkelt und ruhig, Blick geradeaus.
- Zug: Ellbogen nach unten zum Körper führen, Brust Richtung Stange, bis das Kinn Stangenhöhe erreicht. Beim Ziehen ausatmen.
- Absenken: langsam und vollständig bis in die gestreckten Arme, Schultern dabei aktiv halten. Beim Absenken einatmen.
- Abschluss: kontrolliert absenken und mit beiden Füßen aufsetzen — nicht abspringen.
Vermeiden
- Schwung aus Hüfte und Beinen (Kipping) oder Anreißen aus dem Hang.
- In die gestreckten Arme fallen lassen — das belastet Ellbogen- und Schultergelenk schlagartig.
- Kinn auf der Stange ablegen oder den Kopf nach vorn schieben.
- Sehr weiter Griff mit nach außen gedrehten Ellbogen.
Hängen (Dead Hang)
- Beide Hände schulterbreit im Obergriff, Daumen geschlossen.
- Frei hängen, Körper ruhig: keine Drehung, kein Pendeln.
- Schultern nicht völlig passiv hängen lassen — leichte Spannung im Schultergürtel halten, Rippenbogen nach unten.
- Beine gestreckt, Füße frei über dem Boden; bei geringer Montagehöhe Knie anwinkeln.
- Dauer schrittweise steigern. Beende das Hängen, bevor die Griffkraft versagt — nicht bis zum Abrutschen hängen.
Vermeiden
- Sich drehen oder pendeln lassen.
- Aus dem Hang auf gestreckte Beine springen.
Beinheben im Hang
- Ausgangsposition wie beim Hängen: Arme gestreckt, Schultern aktiv, Rumpf fest.
- Beine gestreckt oder angewinkelt kontrolliert anheben, mindestens bis Hüfthöhe; am Ende das Becken leicht aufrollen. Die Bewegung kommt aus der Bauchmuskulatur.
- Beine langsam absenken, ohne ins Hohlkreuz zu fallen und ohne zu pendeln.
- Kippt das Becken ins Hohlkreuz, Beine anwinkeln und den Bewegungsumfang verkleinern.
Vermeiden
- Schwung holen und die Beine hochwerfen.
- Die Beine im freien Fall absenken.
Handhabung
Vor jeder Nutzung
Sichtprüfung und Rütteltest: Sitzen alle Schraubverbindungen fest? Ist die Oberfläche unbeschädigt? Sind Risse, Verformungen, Rost, Splitter oder lose Teile zu sehen? Bei einem Befund nicht benutzen.
Zugang und Verlassen
Die Stange soll im Stand auf Zehenspitzen erreichbar sein. Brauchst du eine Aufstiegshilfe, verwende nur einen standfesten, rutschfesten Tritt oder Hocker — keine Stühle mit Rollen, keine Kartons, keine Möbelkanten. Steige ruhig auf, greife mit beiden Händen, verlagere das Gewicht kontrolliert in den Hang. Schiebe den Tritt danach mit dem Fuß zur Seite, damit die Landefläche frei ist. Zum Verlassen kontrolliert absenken und mit beiden Füßen aufsetzen — nicht abspringen.
Verstellvorrichtungen und Trainingslast
Das Gerät hat keine Verstellvorrichtungen und keine einstellbare Trainingslast. Trainingslast ist ausschließlich dein Körpergewicht, gegebenenfalls mit Zusatzgewicht — die Summe darf das maximale Nutzergewicht von 130 kg nicht überschreiten. Es gibt keine hervorstehenden Verstellteile, die deine Bewegung behindern könnten.
Aufstellung
Das Gerät wird fest an der Wand verankert und ist nicht freistehend. Der Hinweis, freistehende Geräte auf einem flachen, stabilen und horizontalen Untergrund aufzustellen, ist deshalb nicht anwendbar. Maßgeblich ist die tragfähige Verankerung nach der Montageanleitung — geeigneter Untergrund: Beton, Vollziegel oder Kalksandstein (tragfähiges Mauerwerk).
Sicherer Betrieb
Immer nur eine Person gleichzeitig. Keine ruckartigen, seitlichen oder schwingenden Belastungen. Nicht auf das Gerät steigen, sich nicht daraufstellen, keine Gegenstände daran aufhängen, die nicht als Trainingszubehör vorgesehen sind. Das Gerät nicht verändern, nicht kürzen, nicht bohren, keine fremden Anbauteile anbringen.
Nach dem Training
Zubehör abnehmen und trocken lagern. Lasse keine Aufstiegshilfen, Matten oder Gewichte unter dem Gerät stehen — sie laden Kinder zum Klettern ein und liegen im Freibereich. Bei einem Umzug das Gerät demontieren und die Bohrlöcher fachgerecht verschließen; Dübel nicht wiederverwenden.
Pflege und Instandhaltung
Das Sicherheitsniveau des Geräts kann nur gehalten werden, wenn es regelmäßig auf Schäden und Verschleiß geprüft wird — insbesondere Verbindungsstellen, Befestigungspunkte und tragende Teile.
Verschleißanfälligste Teile
Am stärksten beansprucht sind die Befestigungspunkte — Dübel und Schrauben in der Wand sowie der Wandanschluss der Stange. Sie tragen die gesamte Last. Danach die Pulverbeschichtung in der Griffzone: Sie wird durch Abrieb dünn, an blanken Stellen setzt Korrosion an. Zuletzt der Sitz der Nylon-Hex-Kappen.
- Vor jeder Nutzung: Sichtprüfung und Rütteltest — sitzt alles fest und wackelfrei?
- Einmal im Monat: alle Schraubverbindungen prüfen und von Hand nachziehen (max. 15 Nm, kein Elektro- oder Schlagwerkzeug).
- Vier Wochen nach der Montage sowie nach jeder Demontage und Neumontage: vollständige Kontrolle aller Befestigungspunkte.
- Defekte, verformte, gerissene oder korrodierte Teile sofort austauschen. Bis zur Instandsetzung das Gerät nicht mehr benutzen und alle Mitbenutzer darauf hinweisen.
- Beschädigte Teile ausschließlich durch Original-Ersatzteile von TRÆN ersetzen — Ersatzteile über [email protected].
- Gibt die Verankerung nach (Bohrloch ausgebrochen, Dübel dreht mit, Risse im Putz oder Mauerwerk), das Gerät sofort außer Betrieb nehmen. Den Befestigungspunkt nicht im selben Loch erneuern, sondern versetzen oder durch einen Fachbetrieb instand setzen lassen.
Reinigung
- Stahl und Beschichtung mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abwischen und trocken nachreiben. Keine Lösungs-, Scheuer- oder Chlorreiniger.
Technische Angaben
- Marke / Modell
- TRÆN · Wand-Klimmzugstange KS1
- Artikel-/Modell-Nr.
- KS1-BLK (Schwarz) · KS1-WHT (Weiß) · KS1-ORG-T01 (Edition)
- Verwendungsklasse
- H nach EN ISO 20957-1:2024 (häuslicher Gebrauch)
- Anwendungsbereich
- nur Innenräume, trocken und frostfrei
- Maximales Nutzergewicht
- 130 kg (einschließlich Kleidung, Zusatzgewicht und Zubehör)
- Maximale Trainingslast
- keine separate Trainingslast vorgesehen; maßgeblich ist das maximale Nutzergewicht
- Montageart
- Wandmontage, 4 Befestigungspunkte
- Geeigneter Untergrund
- Beton, Vollziegel oder Kalksandstein (tragfähiges Mauerwerk)
- Hersteller / verantwortliche Person im EWR
- TRÆN · Alexander Lampert · Eschweilerstraße 4a · 50933 Köln · Deutschland
- Kontakt
- [email protected]
- Chargennummer (LOT)
- siehe Aufdruck auf dem Karton
Hersteller TRÆN · Alexander Lampert · Eschweilerstraße 4a, 50933 Köln · [email protected] · traen.de
Digitale Anleitung. Die sicherheitsrelevanten Warnhinweise liegen dem Produkt zusätzlich in gedruckter Form bei.







