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Anleitung · LG1

Parallettes / Liegestützgriffe

Werkseitig montiert: auspacken, prüfen, aufstellen. Vorher ein Blick auf den Boden.

Online-Fassung, Stand 31.10.2026. Sie ergänzt die gedruckte Anleitung im Karton. Weicht sie ab, gilt die strengere Angabe.

LG1 · Buche · Ø 40 mmGrößen · Kompakt · Standard · Breit
Die LG1 Liegestützgriffe als Paar, schräg von oben.

Wie unsere Bilder entstehen

LG1 · Anleitung
Vor dem Training

Erst der Boden.

Eben, trocken, rutschfest – und rundum frei. Die Griffe dürfen nicht wackeln.

  • geeignet: Eben, trocken, rutschfest
  • nicht geeignet: Nasse oder glatte Fliesen
  • nicht geeignet: Hochflor, weiche Matten
Boden-Check ansehen
  • Untergrund

    Nur auf ebenem, trockenem und rutschfestem Untergrund verwenden.

    • geeignet: Ebener, fester Bodentrocken und rutschfest
    • geeignet: Fitnessmatteflach, sie darf nicht verrutschen
    • nicht geeignet: Nasse oder glatte Fliesen
    • nicht geeignet: Hochfloriger Teppich
    • nicht geeignet: Weiche Mattedie Füße sinken ein und kippen
  • Freiraum

    Rings um die Griffe muss der Boden frei sein. Nicht in der Nähe von Treppen, Stufen oder Absätzen. Beim Handstand muss der Weg zur Seite, über den du kontrolliert abgehst, frei und eben sein.

Aufstellen

Vier Schritte.

  1. Beide Griffe der LG1: Griff A, darunter die Füße B.
    01

    Teile prüfen

    Beide Griffe auspacken: Holz ohne Risse, alle Füße da.

    Im Karton

    Im Karton

    Modell LG1
    AGriff Buche, Ø 40 mm2×
    BAnti-Rutsch-Gummifuß (vormontiert)8×

    Werkzeug

    Kein Werkzeug nötig.

  2. Nahaufnahme: Fuß unter einem Bogen der LG1 Standard.
    02

    Füße prüfen

    Alle acht Füße sitzen fest. Keiner fehlt, keiner ist gerissen.

    8 × fest
  3. Beide Griffe von oben, parallel nebeneinander; das Maß zeigt den Abstand: schulterbreit.
    03

    Aufstellen

    Beide Griffe parallel und etwa schulterbreit auf den Boden stellen.

  4. Beide Griffe von vorn; eine Linie zeigt, dass sie gleich hoch stehen.
    04

    Wackeltest

    Mit den Händen kurz belasten: Beide Griffe stehen wackelfrei und gleich hoch.

    Wackelt ein Griff oder fehlt ein Fuß: nicht benutzen.

Training

Fünf Übungen.

Das sind die wesentlichen Übungsarten, für die dieses Gerät ausgelegt ist. Trainiere in dem hier beschriebenen Bewegungsumfang und in der beschriebenen Position.

  1. 01

    Liegestütz

    Griffe schulterbreit, der Körper bleibt eine Linie. Absenken, bis die Brust auf Höhe der Griffe ist.

    Ellenbogen etwa 45° zum Rumpf
    So geht’s
    1. Aufstellen: Griffe schulterbreit auf ebenem, rutschfestem Boden aufstellen, Griffachse parallel zur Körperlängsachse oder leicht nach außen gedreht.
    2. Ausgangsposition: Hände auf den Griffen, Handgelenke senkrecht unter den Schultern. Der Körper bildet eine gerade Linie von Kopf bis Ferse: Bauch fest, Gesäß angespannt, Rippen nicht aufklappen, kein Hohlkreuz.
    3. Kopf: Blick auf den Boden kurz vor den Händen, Nacken lang.
    4. Absenken: Körper kontrolliert absenken und die Ellenbogen dabei in etwa 45 Grad zum Rumpf nach hinten führen, nicht seitlich abspreizen. So weit absenken, bis die Brust auf Höhe der Griffe ist.
    5. Hochdrücken: gleichmäßig hochdrücken, ohne die Ellenbogen durchzuschlagen.
    6. Bewegung aus Kraft, nicht aus Schwung. Hüfte und Schultern bewegen sich gemeinsam.

    Vermeiden

    • Die Hüfte sackt durch oder wandert nach oben — dann ist die Übung zu schwer: mit erhöhten Griffen oder mit den Knien am Boden arbeiten.
    • Ellenbogen seitlich abspreizen.
    • Aus dem Schwung statt aus Kraft arbeiten.
    • Ellenbogen am oberen Punkt durchschlagen.
  2. Mann im tiefen Liegestütz auf den Liegestützgriffen LG1 im Wohnzimmer, die Brust sinkt bis auf Höhe der Griffe (KI-generiertes Bild)
    Nahaufnahme: tiefer Liegestütz auf den Liegestützgriffen LG1, Hände fest um die Griffe (KI-generiertes Bild)
    02

    Tiefer Liegestütz

    Die Brust sinkt unter Handhöhe – erst, wenn der Liegestütz über alle Wiederholungen sauber sitzt.

    Tiefe über Wochen aufbauen
    So geht’s
    1. Voraussetzung: Der eigentliche Vorteil der Griffe ist, dass die Brust unter Handhöhe sinken kann. Nutze das erst, wenn der Liegestütz über alle Wiederholungen sauber sitzt.
    2. Ausgangsposition wie beim Liegestütz.
    3. Absenken: nur so tief, wie du Schultern stabil und Rumpf fest halten kannst — die Schulterblätter bleiben angebunden und kippen nicht nach vorn.
    4. Zieht oder sticht es vorn im Schultergelenk, sofort weniger tief arbeiten.
    5. Bau die Tiefe über Wochen auf, nicht innerhalb einer Einheit.

    Vermeiden

    • Tief absenken, bevor der Liegestütz sauber sitzt.
    • Die Schulterblätter nach vorn kippen lassen.
    • Die Tiefe innerhalb einer Einheit steigern.
    • Trotz Ziehen oder Stechen vorn im Schultergelenk weitermachen.
  3. 03

    Enger Liegestütz

    Griffe etwa brustbreit, Ellenbogen dicht am Rumpf.

    Trizeps · weniger Wiederholungen
    So geht’s
    1. Aufstellen: Griffe enger als schulterbreit aufstellen, etwa in Brustbreite. Handgelenke bleiben senkrecht unter den Schultern.
    2. Ausführung: Ellenbogen dicht am Rumpf nach hinten führen, nicht nach außen.
    3. Der Körper bleibt in einer Linie, das Becken kippt nicht ab.
    4. Kontrolliert absenken und hochdrücken.
    5. Diese Variante belastet Trizeps und Ellenbogen stärker: geringere Wiederholungszahl wählen, bei Ellenbogenschmerz abbrechen.

    Vermeiden

    • Ellenbogen nach außen führen.
    • Das Becken abkippen lassen.
    • Die Wiederholungszahl aus dem schulterbreiten Liegestütz übernehmen.
    • Bei Ellenbogenschmerz weitertrainieren.
  4. Mann im Tuck-Sit auf den Liegestützgriffen LG1 im Wohnzimmer, Arme gestreckt, Füße über dem Boden (KI-generiertes Bild)
    Nahaufnahme: Hände auf den Liegestützgriffen LG1 beim Tuck-Sit, Füße angehoben (KI-generiertes Bild)
    04

    Tuck-Sit und L-Sit

    Zwischen den Griffen abdrücken: erst die Knie zur Brust, später die Beine strecken.

    Rumpf · Hüftbeuger
    So geht’s
    1. Ausgangsposition: Setz dich zwischen die Griffe, Hände auf den Griffen, Arme gestreckt.
    2. Schultern aktiv nach unten ziehen, weg von den Ohren — nicht in die Schultern hängen.
    3. Tuck-Sit: vom Boden abdrücken und zuerst die angewinkelten Knie zur Brust heben. Rücken lang, Brustbein aufgerichtet, gleichmäßig weiteratmen.
    4. L-Sit: erst wenn du den Tuck-Sit ruhig und ohne Ausweichen halten kannst, die Beine strecken. Beine geschlossen und gestreckt, das Becken kippt nicht nach hinten weg.
    5. Zwischen den Sätzen absetzen.
    6. Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen sind ein Abbruchzeichen.

    Vermeiden

    • In den Schultern hängen, statt sie aktiv nach unten zu ziehen.
    • Das Becken nach hinten wegkippen lassen.
    • Die Beine strecken, bevor der Tuck-Sit ruhig steht.
    • Bei Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen weitermachen.
  5. Nahaufnahme: Hände der Frau fest um die Liegestützgriffe LG1 beim Stützhalten (KI-generiertes Bild)
    05

    Stützhalten und Lean

    Arme gestreckt, das Gewicht langsam nach vorn, bis die Schultern vor den Handgelenken stehen.

    Unterarme · Schultern
    So geht’s
    1. Ausgangsposition wie beim Liegestütz, Arme gestreckt, Schulterblätter aktiv vom Boden weggedrückt.
    2. Lean: das Gewicht langsam nach vorn verlagern, bis die Schultern vor den Handgelenken stehen. Der Körper bleibt eine gerade Linie, die Fersen schieben nach hinten.
    3. Kurz halten, dann kontrolliert zurück.
    4. Die Griffe halten das Handgelenk dabei in neutraler Stellung; die Unterarme arbeiten mit.
    5. Bei Zittern oder nachlassender Rumpfspannung beenden.

    Vermeiden

    • In die Lendenwirbelsäule sacken, wenn die Rumpfspannung nachlässt.
    • Das Gewicht ruckartig statt langsam nach vorn verlagern.
    • Weiterhalten, obwohl die Arme zittern.
Für alle Übungen

Unsachgemäßes oder übermäßiges Training kann zu Gesundheitsschäden führen. Steigere Umfang, Tiefe und Schwierigkeit langsam, halte die beschriebene Körperhaltung ein und plane Erholungstage ein. Brich eine Übung ab, sobald die Haltung nicht mehr sauber ist oder Gelenke schmerzen.

  • Wärme dich vor jedem Training auf — Handgelenke, Unterarme und Schultern zuerst.
  • Trage passende Sportkleidung und Sportschuhe.
  • Ausnahme Handstand: Den Handstand kannst du auch barfuß üben, aber nur auf ebenem, trockenem und rutschfestem Untergrund, zum Beispiel einer Fitnessmatte. Nie in Socken — darin rutschst du beim Hochkicken und Abgehen leicht weg.
  • Verwende eine Fitnessmatte oder eine vergleichbare Unterlage.
  • Steigere die Belastung langsam und beende eine Einheit, bevor die Haltung nachlässt.
  • In allen Stützpositionen gilt: Handgelenke unter den Schultern, Finger fest um den Griff, Ellenbogen nicht durchschlagen.
  • Schultern aktiv nach unten ziehen, Rippen unten halten, Becken neutral — kein Hohlkreuz, keine durchhängende Hüfte.
  • Atme gleichmäßig weiter und presse nicht.
  • Qualität vor Wiederholungszahl: Die letzte saubere Wiederholung ist die letzte Wiederholung.

Handstand lernen.

Acht Schritte, die Wand hilft beim Einstieg.

Handstand auf LG1 Kompakt, vom Boden aus nach oben fotografiert (KI-generiertes Bild)
Mann im Grätsche-Handstand auf den breiten Liegestützgriffen LG1, von hinten gesehen (KI-generiertes Bild)
  1. 01Stand & GriffAuf ebenem, rutschfestem Boden, Griffe schulterbreit. Der neutrale Griff entlastet die Handgelenke gegenüber dem Boden.
  2. 02Face-to-WallMit dem Bauch zur Wand hochlaufen. So findest du sicher die gestreckte, vertikale Position — der wichtigste Einstieg.Wichtigster Einstieg
  3. 03KörperspannungGanzkörper auf Spannung: Rippen rein, Po fest, Beine zusammen und gestreckt — kein Hohlkreuz.
  4. 04StackSchultern senkrecht über die Handgelenke bringen. Eine gerade Linie von Hand bis Fuß spart Kraft.
  5. 05BlickBlick zwischen die Hände, Kopf neutral. Das stabilisiert Schultern und Gleichgewicht.
  6. 06Kick-upKontrolliert hochkicken und leicht „reingehen“. Mit wenig Schwung üben, bis du die Position triffst.
  7. 07BalanceFinger fest um den Griff. Über kleine Gewichtsverlagerung im Handgelenk balancieren: kippst du nach vorn, greifen die Finger — kippst du zurück, lässt der Druck nach.Über das Handgelenk
  8. 08Sicher abgehenKommst du aus dem Gleichgewicht, dreh dich kontrolliert zur Seite heraus (Vierteldrehung) — nicht einknicken. So landest du sicher.

Empfehlung

3⁠–⁠5× pro Woche · 15⁠–⁠20 Min je Einheit2⁠–⁠3 Sätze · 5⁠–⁠8 Versuche pro Satz2⁠–⁠3 Min Pause zwischen den SätzenKurz & häufig schlägt lang & selten.
Danach

Nach dem Training.

  • Griffe mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und sofort trocken nachreiben.
  • Trocken und bei Raumtemperatur lagern, nicht dauerhaft in direkter Sonne.
  • Bei jeder Reinigung Holz und Füße prüfen. Risse, lose oder fehlende Füße: nicht weiter verwenden.

Fragen zur Nutzung?

Wir helfen dir gern. Schreib an [email protected].

Nahaufnahme: gelaserte Wortmarke im Buchenholz.

Sicherheit.

Wichtige Sicherheitshinweise vor der ersten Nutzung.

Das Wichtigste

  1. 01Vor jeder Nutzung Griffe auf rissfreies Holz und festen Sitz der Gummifüße prüfen.
  2. 02Nur auf ebenem, rutschfestem und tragfähigem Boden verwenden — kein Wackeln.
  3. 03Kontrollierte Bewegungen. Beim Handstand auf sicheres Abgehen achten und rundum Freiraum lassen.
Alle 14 Sicherheitshinweise
  1. 01Vor jeder Nutzung Griffe auf rissfreies Holz und festen Sitz der Gummifüße prüfen.
  2. 02Nur auf ebenem, rutschfestem und tragfähigem Boden verwenden — kein Wackeln.
  3. 03Kontrollierte Bewegungen. Beim Handstand auf sicheres Abgehen achten und rundum Freiraum lassen.
  4. 04Immer nur eine Person gleichzeitig. Kein Spielgerät — Kinder nur unter Aufsicht Erwachsener.
  5. 05Handgelenke vorher aufwärmen; Belastung langsam steigern.
  6. 06Bei sichtbaren Schäden (Risse, lose oder fehlende Gummifüße) nicht verwenden. Anleitung aufbewahren.
  7. 07Holz trocken halten und vor Dauerfeuchtigkeit schützen.
  8. 08Max. Nutzergewicht 150 kg — gilt auch mit Zusatzgewicht.
  9. 09Die Liegestützgriffe sind für körperlich oder geistig behinderte Personen nicht geeignet.
  10. 10Vor Trainingsbeginn ärztlich abklären lassen, ob du gesundheitlich für das Training geeignet bist — besonders bei Vorerkrankungen, nach Verletzungen oder Operationen und nach längerer Trainingspause.
  11. 11Training sofort abbrechen bei Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Übelkeit, Schwindel oder Schmerzen und umgehend ärztliche Hilfe suchen.
  12. 12Rundum ausreichend Freiraum lassen, damit weder Personen noch Gegenstände getroffen oder beschädigt werden können.
  13. 13Nicht in der Nähe von Treppen, Stufen oder Absätzen verwenden. Beim Handstand muss der Weg zur Seite, über den du kontrolliert abgehst, frei und eben sein.
  14. 14Unsachgemäßes oder übermäßiges Training kann zu Gesundheitsschäden führen.
Weitere Angaben

Verwendung und Pflege.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Wofür das Gerät gebaut ist

Die Liegestützgriffe sind Trainingsgeräte für das Körpergewichtstraining einer einzelnen Person. Die Griffe dienen der Kräftigung der Rumpfmuskulatur sowie der vorderen Oberschenkel, der Unterarme und des Trizeps und unterstützen bei Liegestützübungen einen besseren und gelenkschonenderen Bewegungsablauf, weil das Handgelenk neutral bleibt.

Nur privat, nicht gewerblich

Das Produkt ist ausschließlich für den privaten, häuslichen Gebrauch bestimmt. Es ist nicht für Sportunterricht, Ausbildung, Wettkampf, gewerbliche oder medizinische Nutzung geeignet.

Nicht bestimmungsgemäße Verwendung

Nicht bestimmungsgemäß und damit unzulässig sind insbesondere: Nutzung als Steighilfe, Sitzgelegenheit oder Spielgerät, Nutzung durch mehrere Personen gleichzeitig, Aufhängen von Lasten an den Griffen sowie jede Nutzung außerhalb der in dieser Anleitung beschriebenen Übungen.

Eine Person, 150 kg

Maximales Nutzergewicht 150 kg — der Wert gilt einschließlich Zusatzgewicht.

Anleitung lesen, aufbewahren, weitergeben

Lies diese Anleitung vor der ersten Nutzung vollständig und bewahre sie auf. Gib das Produkt nur zusammen mit dieser Anleitung an Dritte weiter.

Platzbedarf: Übungsbereich und Freibereich

Um die Griffe herum müssen zwei Flächen frei bleiben — der Übungsbereich und der ihn umschließende Freibereich. Die Grafik zeigt beide Flächen für ein freistehendes Gerät von oben.

Freibereich und Übungsbereich — freistehendes und hängendes Gerät Draufsicht eines freistehenden Geräts, Seitenansicht eines hängenden Geräts und Darstellung eines gemeinsamen Freibereichs benachbarter Geräte. Der Freibereich ist in Zugangsrichtung 0,60 m größer als der Übungsbereich und schließt den Bereich für den Notfall-Abstieg ein. Freistehendes Gerät · Draufsicht Zugang Übungsbereich Freibereich 0,60 m A 0,60 m 0,60 m B 0,60 m Hängendes Gerät · Seitenansicht Aufhängung Notfall-Abstieg Boden Freibereich Übungsbereich H C 0,60 m D 0,60 m Benachbarte Geräte Geteilter Freibereich 0,60 m

Übungsbereich

Der Übungsbereich ist die Fläche, die die aufgestellten Griffe belegen, zuzüglich der Fläche, die dein Körper beim Training überstreicht: der gestreckte Körper im Stütz samt nach hinten geschobenen Beinen und, beim Handstand, der Raum über den Griffen.

Freibereich

Der Freibereich umschließt den Übungsbereich und muss frei von Hindernissen sein: keine Möbel, Regale, Lampen, Heizkörper, Glasflächen, keine Türen im Schwenkbereich, keine herumliegenden Gegenstände, Hanteln oder Kabel.

  • Trainiere nur auf einem flachen, rutschfesten und tragfähigen Untergrund.
  • Sorge rundum für ausreichend Freiraum, damit weder Personen noch Gegenstände getroffen oder beschädigt werden können.
  • Der Freibereich muss in der Richtung, aus der der Zugang zum Trainingsgerät erfolgt, mindestens 0,6 m größer sein als der Übungsbereich.
  • Der Freibereich muss den Bereich für den Notfall-Abstieg einschließen — also die Fläche, auf der du landest oder ausweichst, wenn du die Übung abbrechen musst.
  • In direkter Nachbarschaft zueinander aufgestellte Trainingsgeräte dürfen sich einen gemeinsamen Freibereich teilen.
  • Verwende die Liegestützgriffe nicht in der Nähe von Treppen, Stufen oder Absätzen.
  • Beim Handstand gilt das besonders für die Ausweichrichtung: Der Weg zur Seite, über den du kontrolliert abgehst, muss frei und eben sein.
Handhabung

Vor jeder Nutzung

Sichtprüfung: Sind Risse, Splitter, Verformungen oder lose Verbindungen zu sehen? Sind die Bogenfüße unbeschädigt? Stelle beide Griffe auf den Boden und belaste sie kurz mit den Händen — sie müssen wackelfrei und gleich hoch stehen. Bei einem Befund nicht benutzen.

Untergrund

Nur auf ebenem, trockenem und rutschfestem Untergrund verwenden. Nicht auf nassen oder glatten Fliesen, nicht auf hochflorigem Teppich und nicht auf weichen Matten, in denen die Füße einsinken und kippen können. Rings um die Griffe muss der Boden frei sein.

Zugang und Verlassen

Setze die Hände mittig auf die Griffe, das Handgelenk in einer Linie mit dem Unterarm. Gehe kontrolliert in die Stützposition — nicht aufspringen und nicht auf die Griffe aufschlagen. Zum Verlassen das Gewicht kontrolliert auf die Füße oder Knie zurückverlagern, erst dann die Griffe loslassen.

Belastung

Höchstbelastung 150 kg. Die Griffe sind für Körpergewichtsübungen im Stütz bestimmt. Nicht als Tritt, Sitz oder Ablage verwenden. Zusatzgewicht (z. B. Gewichtsweste) nur, solange Körper- und Zusatzgewicht zusammen 150 kg nicht überschreiten; keine Gewichte an die Griffe hängen und keine dynamischen Sprünge auf die Griffe ausführen.

Bei Mängeln nicht verwenden

Zeigt ein Griff Risse, ausgebrochenes Holz, splitternde Stellen oder einen wackelnden Fuß, nimm ihn sofort außer Betrieb. Beschädigte Teile nicht selbst reparieren oder verleimen.

Pflege und Instandhaltung

Das Sicherheitsniveau der Griffe kann nur gehalten werden, wenn Holz und Gummifüße regelmäßig auf Schäden und Verschleiß geprüft werden.

  • Trocken und bei Raumtemperatur lagern, nicht dauerhaft in direkter Sonne. Holz vor Dauerfeuchtigkeit schützen.
  • Prüfe bei jeder Reinigung das Holz auf Risse und die Gummifüße auf festen Sitz — bei Rissen, losen oder fehlenden Gummifüßen die Griffe nicht weiter verwenden.

Reinigung

  • Griffe nach dem Training mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und sofort trocken nachreiben. Handschweiß nicht antrocknen lassen.
  • Keine scheuernden Mittel, keine Lösungsmittel, kein Dampf- oder Hochdruckreiniger. Die Griffe nicht in Wasser einlegen und nicht in der Spülmaschine reinigen.
  • Die Anti-Rutsch-Gummifüße feucht abwischen und Reinigungsmittelreste vollständig entfernen — Rückstände verringern die Rutschsicherheit.
Technische Angaben
Marke / Modell
TRÆN · Liegestützgriffe (Parallettes) LG1
Artikel-/Modell-Nr.
LG1-STD-BCH (Standard) · LG1-WID-BCH (Breit) · LG1-CMP-BCH (Kompakt)
Hersteller / verantwortliche Person im EWR
TRÆN · Alexander Lampert · Eschweilerstraße 4a · 50933 Köln · Deutschland
Chargennummer (LOT)
siehe Aufdruck auf dem Karton
Maximales Nutzergewicht
150 kg (einschließlich Zusatzgewicht)

Hersteller TRÆN · Alexander Lampert · Eschweilerstraße 4a, 50933 Köln · [email protected] · traen.de

Digitale Anleitung. Die sicherheitsrelevanten Warnhinweise liegen dem Produkt zusätzlich in gedruckter Form bei.